Kurdistan – fremd und geheimnisvoll "


Dampfsauna

Allgemeine Informationen:

Die Infrarotsauna Dampf sauna unterscheidet sich in der Konstruktion grundlegend von der Trockensauna. Denn, während bei einer typischen Sauna, wie der Blockbohlensauna, Temperaturen von bis zu 100 Grad erreicht werden und die Luftfeuchtigkeit relativ gering ist, herrschen bei einer Dampfsauna vergleichsweise geringe Temperatur von 50 bis 60 Grad. Zudem erreicht die Luftfeuchtigkeit wesentlich höhere Werte von bis zu 100 Prozent. Dementsprechend ist davon abzuraten, Handtücher oder Kleidungsstücke in die Dampfsauna mitzunehmen, da diese die Luftfeuchtigkeit binnen Sekunden aufsaugen würden. Als Ausgleich schwitzt man aber auch weniger in der Dampfsauna, da das Wasser, das sich am Körper sammelt und dann herunterrinnt, das Kondensat des Wasserdampfes ist, welches sich dann am kalten Körper niederschlägt. Dies nimmt dann automatisch den Schweiß mit und verleit somit ein Gefühl der Reinheit. Ferner erfüllt die Sauna auch eine gesundheitliche Funktion. Denn dank des Dampfes werden Atemwege befreit und der Körper kann sich langsam an die hohen Temperaturen gewöhnen. Dies ist vor allem für Menschen mit Husten und Heiserkeit zu empfehlen. Neben der Senkung des Blutdrucks wird auch der Kreislauf, der Stoffwechsel und das Immunsystem angeregt. Dem folgt zuletzt auch ein subjektives Wohlbefinden.

Funktionsweise:

Die Innenausstattung einer Aussensauna besteht zumeist aus Stein oder Fließen. Dies ermöglicht eine schnelle und effektive Reinigung mit Spritzwasser.
In einem Steinofen verdampft das eingeleitete Wasser bei einer Temperatur von über 100 Grad, wodurch die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig erhöht wird. Daraufhin steigt der Dampfstoß kurzfristig an die Decke, woraufhin er durch die Luftzirkulationen im Raum verteilt wird. Als Höhepunkt des Dampfbades wird in der Regel die Aufgusszeremonie angesehen. Hierzu wird ein hölzerner Aufgusskübel mit einem Fassungsvermögen von etwa fünf Litern mit frischem Wasser gefüllt. Dieses wird dann im Laufe des Dampfbades regelmäßig auf die heißen Platten des Ofens geschüttet. Der anschließend verdampfende Wasserdampf verteilt sich daraufhin im ganzen Raum. Der Verteilung wird meistens mit einem großen Fächer nachgeholfen. Nach dem Aufguss wird in der Regel noch wenige Minuten in der Sauna geschwitzt, ehe diese von den Beteiligten verlassen wird. Erst dann ist das Dampfbad beendet.




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