Kurdistan – fremd und geheimnisvoll "

Wendepunkt 



Ein Wendepunkt in der kurdischen Politik stellte der Erste Weltkrieg und die sich daraus ergebene territoriale Neuaufteilung des Nahen Ostens dar. Nach der Niederlage Deutschland und Österreich-Ungarn und des mit ihnen verbündeten Osmanischen Reiches musste letzteres einige seiner Gebiete an die Siegermächte England, Frankreich und Russland abgegeben. In dem Friedensvertrag von Sèvres wurde Kurdistan die Autonomie zugesichert. 

Dieser Friedensvertrag wurde aber nie umgesetzt. Stattdessen wurden im Ergebnis der siegreichen Kämpfe der türkischen Nationalbewegung unter Führung des Generals Mustafa Kemal, welcher als Atatürk und Gründer der Türkei in die Geschichte einging, die kurdischen Gebiete zwischen der Türkei, dem Iran und Irak aufgeteilt. Von da an sah sich die kurdische Bevölkerung vermehrter starker Repressalien, welche mit Verboten der politischen Betätigung, der kurdischen Kleidung und der Sprache einhergingen, ausgesetzt. Besonders die Türkei und der Irak gingen vermehrt auch mit militärischen Einsätzen gegen die Kurden vor. 

Mit dieser Zunahme der Unterdrückung und Fremdherrschaft erstarkte bei den Kurden immer mehr der Wunsch nach einem eigenen unabhängigen Staat Kurdistan. Dieses Ziel nach Freihat bestimmt heute maßgeblich die Politik in den kurdischen Gebieten und bei den politischen kurdischen Parteien und Organisationen.



Webseite Projekte

Letze Einträge 

Wirtschaft
Lebensweise
Die kurdischen Frauen
Kultur
Musik